Meldewesen-Portal für die effiziente und vollständige Erfassung von Gesuchen

Die Digitalisierung des Meldewesens beschleunigt und vereinfacht Antrags-, Prüfungs- und Bewilligungsabläufe von Anschlussgesuchen bis Montage und Sicherheitsnachweisen.

„In enger Zusammenarbeit mit AEW haben wir mit einem Qualitätsprodukt auf der Basis von ServiceNow eine kundennahe Lösung entwickelt. Sie bietet gravierende Vorteile für das Unternehmen und die Endverbraucher“, erklärt Adrian Alioski, Projektleiter auf der Arctive-Seite.

Kernelement: Zentrales Portal für das AEW-Meldewesen auf der Basis von ServiceNow

Kernelement der Lösung ist ein zentrales AEW-Meldewesenportal auf der Basis von ServiceNow. Sämtliche Prozesse können für alle Berechtigten sichtbar eingeleitet, gesteuert, kommuniziert und eingesehen werden.

Startseite des Meldewesen-Portals
Startseite des Meldewesen-Portals

Händisches Eintragen einer Vielzahl von Daten, das Bearbeiten und Speichern von pdf-Dokumenten und das Arbeiten mit unterschiedlichen Kommunikationswegen wie E-Mail und/oder Telefon entfallen. 

Dies führt nicht nur zu einem nachvollziehbaren Austausch von Informationen und Daten. Vielmehr ist das Portal ein wirksames Tool, um fehlerhafte Eingaben und manuellen Aufwand zu minimieren. Es sorgt für Korrektheit und Vollständigkeit der Daten. Zudem gewährleistet es jederzeit einen vollständig transparenten Blick über den gesamten standardisierten Prozess. Infofluss, Ergebnisse und Dokumentation werden auf einer Plattform übersichtlich gebündelt.

„Darüber hinaus reduziert sich die Eingabe von Meldedaten von bislang rund einer Stunde auf wenige Minuten. Diese Zeitersparnis schont nicht nur die Nerven, sondern ermöglicht es den hochqualifizierten AEW-Fachleuten und den Monteuren vor Ort, sich effizient auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, so Alioski. Eine bessere Planung und Abstimmung von standardisierten Prozessen unter den Regional-Centern in Bremgarten, Lenzburg, Rheinfelden und Turgi und dem Hauptsitz in Aarau sind weitere Vorteile. Die manuelle Datenpflege im SAP konnte mit ServiceNow weitgehend automatisiert werden.

Effiziente Zusammenarbeit
Installateure können frühzeitig eingebunden werden. Sie bekommen sofort angezeigt, wo sich das Objekt befindet. Über technische Infos wie Zählernummern liefert das System automatisch grundlegende sinnvolle Kapazitätsauskünfte – sie müssen nicht aufwändig recherchiert werden. Dies verhindert fehlerhafte Eingaben und stellt einen Beitrag dar, die Solaranlage, Wärmepumpe oder Ladestation korrekt für die sinnvollste Leistung anzumelden. Einmal dokumentierte Stammdaten müssen bei einer weiteren Installation nicht erneut eingeben werden, sondern sind zuverlässig und korrekt im System gespeichert.

Die guten Branchenkenntnisse der Arctive haben entscheidend zum erfolgreichen Projektverlauf beigetragen. Das agile Vorgehen im Projekt brachte rasch Ergebnisse, die mit den Anwendern kontinuierlich perfektioniert wurden. Diese Projektmethode hat zum Projekterfolg beigetragen.

- Martin Stahl, IT Projektleiter, AEW Energie AG

Kundenorientierung bei höchster Marktkenntnis

Alioski ergänzt: „Wir haben uns dank unserer Fokusbranche Arctive.Energy unter der Marke e2050 in den vergangenen Jahren ein hohes Fachwissen in der Energiebranche angeeignet. Das hilft uns, digitale branchenspezifische Lösungen passend zu den Markt- und Unternehmensbedürfnissen zu entwickeln.“ Weiterer Erfolgsgarant ist das Selbstverständnis der Arbeit von Arctive: „Wir haben alle direkten Ansprechpartner in den Regional-Centern persönlich mit eingebunden. Der direkte kontinuierliche Austausch gehört zu unseren Stärken. Er war mitentscheidend für die erfolgreiche Digitalisierung der zentralen Meldewesen-Prozesse bei AEW.

Die Lösung ist in Testläufen immer wieder auf den Prüfstand gestellt und stetig verbessert worden. Eingeführt wurde sie schrittweise mit immer wieder kleinen Anpassungen. Aktuell haben sich bereits mehr als 800 Portalnutzer registriert und es wurden mehr als 3500 Gesuche erfolgreich abgeschlossen.

*Stand Oktober 2025, im Zeitraum von April bis Oktober 2025.


Folgeprojekte geplant

In Folgeprojekten sollen weitere Fortschritte realisiert werden. So steht die Aufgabe an, den Prozess der periodischen Kontrolle von Elektroinstallationen zu verbessern. Für die Werkkontrolle und Mängelbeseitigung heisst es: Weg vom Laufzettel und hin zur integrierten mobilen App. „Wir freuen uns, mit weiteren Projekten im digitalen Bereich zu deutlichen Vereinfachungen und Komfort beitragen und auf diese Weise die Energiewende vorantreiben zu können“, erklärt Adrian Alioski.

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